user_mobilelogo

GENERAL BUSINESS TERMS

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Ski- & Snowboardschule Innsbruck GnbR

1 Geltungsbereich der AGB

1.1 Für Geschäftsbeziehungen zwischen der Ski- & Snowboardschule Innsbruck GnbR (im Folgenden kurz: Skischule Innsbruck) und jenen Personen, welche die Leistungen der Skischule Innsbruck (im Folgenden kurz: Kunde) gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden kurz: AGB) in der jeweils gültigen Fassung. Die gültige Fassung der AGB richtet sich nach dem Zeitpunkt der betreffenden Angebotslegung durch den Kunden.

Sofern in diesen AGB auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in männlicher oder weiblicher Form angeführt sind, beziehen sich diese auf Frauen und Männer immer in gleicher Weise.

1.2 Die Skischule Innsbruck erbringt gegenüber den Kunden Dienstleistungen im Bereich des Ski- bzw. Schneesports. Davon umfasst sind insbesondere Leistungen wie die Erteilung von Unterricht zur Erlangung von Fertigkeiten und Kenntnissen des alpinen Skilaufs, des Snowboarden und des Langlaufens (ohne Garantie für einen bestimmten Ausbildungserfolg) sowie das Führen und Begleiten bei Skitouren bei Rodelausflügen. Umfasst sind auch allfällige Kinderbetreuungsleistungen und damit verbundene Leistungen (z.B.: Betreuung während der Mittagspause in Restaurants) sowie der Verleih von Wintersport- und Trendsportgeräten (Ski, Snowboards, Boots, Snowbikes, Minibobs, Winterbekleidung etc.). Diese AGB gelten für alle Dienstleistungen der Skischule Innsbruck in diesem Zusammenhang.

1.3 Von diesen AGB abweichende Bestimmungen gelten nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung zwischen der Skischule Innsbruck und dem Kunden. Widersprechende Geschäftsbedingungen des Kunden entfalten keine Wirkung auf die angeführten Geschäftsbeziehungen.

2 Vertragsabschluss

2.1 Ein Vertragsabschluss zwischen der Skischule Innsbruck und dem Kunden ist sowohl auf elektronischem Wege (Abgabe eines Angebotes über Online-Formular und Vertragsannahme durch Bestätigungs-E-Mail) als auch in den Geschäftsräumlichkeiten der Skischule Innsbruck (Vertragsabschluss durch Aushändigung eines Zahlungsbeleges) oder telefonisch (die Zahlung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt) möglich.

2.2 Das Absenden eines vollständig ausgefüllten Online-Formulars durch den Kunden stellt ein rechtlich bindendes Angebot an die Skischule Innsbruck zum Abschluss eines Vertrages über die von der Skischule Innsbruck angepriesenen Leistungen dar. Die Skischule Innsbruck übermittelt aufgrund eines solchen Angebotes eine Bestellbestätigung an den Kunden. Erst durch die Übermittlung dieser Bestellbestätigung kommt ein Vertragsverhältnis zwischen der Skischule Innsbruck und dem Kunden zustande.

2.3 Die Erklärung des Kunden gegenüber einem Mitarbeiter der Skischule Innsbruck, Leistungen der Skischule Innsbruck in Anspruch nehmen zu wollen, stellt ein rechtlich bindendes Angebot an die Skischule Innsbruck zum Abschluss eines Vertrages dar. Erst durch die Bezahlung der gewünschten Leistung und durch die Ausgabe eines Zahlungsbeleges kommt ein Vertragsverhältnis zwischen der Skischule Innsbruck und dem jeweiligen Kunden zustande.

2.4 Die Buchungsbestätigung und/oder der Zahlungsbeleg dienen als Beleg für die Inanspruchnahme der gebuchten Leistung und sind vom Kunden bei Kursbeginn dem jeweiligen Kursleiter vorzulegen.

2.5 Die Skischule Innsbruck ist nicht dazu verpflichtet, dem Kunden eine Ablehnung von Online Buchungen mitzuteilen. Wird das Angebot des Kunden von der Skischule Innsbruck nicht innerhalb einer Frist von 2 (zwei) Wochen ab Erhalt bestätigt, gilt das Angebot des Kunden jedenfalls als nicht angenommen.

3 Widerrufsrecht beim Vertragsabschluss über Telefon, Webformular oder E-Mail

3.1 Bei den angebotenen Dienstleistungen handelt es sich um eine „Freizeitdienstleistung“ im Sinne des Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetzes (FAGG).

3.2 Für Freizeitdienstleistung besteht gemäß § 18 Abs 1 Z 10 FAGG kein Widerrufsrecht.

4 Rücktrittsrecht

4.1. Privatunterricht: Bei Stornierung wird keine Stornogebühr verrechnet, wenn sie schriftlich oder telefonisch bis 20 Uhr des Vorabends des geplanten Kursbeginns erfolgt. Wenn eine Stornierung telefonisch bis 8:00 Uhr am Kurstag erfolgt, werden 50% der bezahlten Teilnehmergebühr rückerstattet. Bei späteren Stornierungen erfolgt keine Rückerstattung. Krankheits- oder verletzungsbedingt erfolgt eine Rückerstattung von Kursgebühren nur gegen Vorlage eines ärztlichen Attests eines ortsansässigen Arztes.

4.2. Gruppenunterricht: Bei Stornierung wird keine Stornogebühr verrechnet, wenn sie schriftlich oder telefonisch bis 20 Uhr des Vorabends des ersten Kurstages erfolgt. Wenn eine Stornierung telefonisch bis 8:00 Uhr am ersten Kurstag erfolgt, wird 50% der bezahlten Teilnehmergebühr rückerstattet. Wurde zum Zeitpunkt der Stornierung bereits ein Teil der gebuchten Leistung in Anspruch genommen, erfolgt eine Rückerstattung von EUR 16,00 pro nicht besuchtem Kurstag bei Halbtages- und Superminikursen und EUR 22,00 pro nicht besuchtem Kurstag bei Ganztageskursen. Sofern bereits 60% oder mehr der gebuchten Unterrichtszeit in Anspruch genommen worden sind, gilt der Kurs als besucht und es erfolgt keine Rückerstattung des bereits bezahlten Kursbeitrages.

4.3. Kann zum gebuchten Zeitraum die zugesicherte Leistung durch die Skischule Innsbruck wegen höherer Gewalt nicht erbracht werden, erfolgt keine Rückerstattung der für diesen Zeitraum verrechneten Teilnehmergebühr. Höhere Gewalt liegt insbesondere dann vor, wenn das Bergbahnunternehmen seinen Betrieb einstellt oder ansonsten aufgrund meteorologischer Verhältnisse eine ordnungsgemäße Abhaltung des gebuchten Kurses nicht möglich ist.

4.4. Sofern mit Leistung der Skischule Innsbruck eine Transferleistung zum/vom Skigebiet mitgebucht wurde erfolgt ungeachtet dessen ob am gebuchten Kurs teilgenommen wurde oder auch nicht, keine Rückerstattung der Transferkosten.

4.5. Maßgeblich für die Fristwahrung ist jeweils das Einlangen des Rücktrittsschreibens (oder des Anrufs) bei der Skischule Innsbruck. Zur Wahrung der jeweiligen Frist ist es erforderlich, dass das Rücktrittsschreiben oder der Anruf bis zum genannten Zeitpunkt vor Fristablauf bei der Skischule Innsbruck eingeht. Mögliche Übermittlungsfehler und ähnliches gehen zu Lasten des Kunden.

4.6. In allen anderen Fällen ist der Kunde ohne ausdrückliche, schriftliche Zustimmung der Skischule Innsbruck nicht zum Rücktritt berechtigt und hat das volle Entgelt zu entrichten. Dies gilt insbesondere auch für den Fall des Nichterscheinens oder des verspäteten Erscheinens zum vereinbarten Termin.

4.7. Die Skischule Innsbruck ist dazu berechtigt, jederzeit vom Vertrag zurückzutreten, wenn die Teilnahme des Kunden an Kursen unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss erfolgt, die eine sichere Teilnahme nicht mehr gewährleisten lässt. Gleiches gilt, wenn sich der Kunde beharrlich den Anweisungen der Skischule Innsbruck, der Lehrkräfte oder der Betreuungspersonen widersetzt (siehe Punkt 8.4). Dem Kunden stehen im Falle einer solchen Vertragsauflösung keine Ansprüche zu; er ist insbesondere auch zur Zahlung des vollen Entgelts verpflichtet.

5 Preise, Zahlungsmodalitäten

5.1. Sämtliche Angaben – insbesondere Preislisten der Skischule Innsbruck im Internet, in Prospekten, Anzeigen oder sonstigen Informationsträgern – sind für die Skischule Innsbruck unverbindlich. Die Skischule Innsbruck behält sich das Recht vor, bei Notwendigkeit jederzeit Änderungen vorzunehmen.

5.2. Sämtliche Preisangaben sind in EURO (€) angegeben und verstehen sich brutto inklusive einer allfälligen gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nichts anderes angegeben ist.

5.3. Kosten für Skitickets oder Skiausrüstung sind nicht von den Kursgebühren umfasst. Diese sind vom Kunden auf eigene Rechnung zu erwerben und mitzubringen.

5.4. Der Entgeltanspruch der Skischule Innsbruck gegenüber dem Kunden entsteht mit Vertragsabschluss. Zu diesem Zeitpunkt wird die Zahlung fällig. Bei Online-Buchungen erfolgt die Zahlung allenfalls jedoch schon unmittelbar bei Angebotslegung mittels einer der für Online-Buchungen eingerichteten Zahlungsmethode. Sollte das Angebot des Kunden von der Skischule Innsbruck nicht angenommen werden, wird ein bereits geleisteter Betrag im Wege der gleichen Zahlungsmethode, wie sie der Kunde verwendet hat, binnen 7 Werktagen ab Zurückweisung des Kundenangebotes rückerstattet.

5.5. Im Falle anderer Buchungswege, z.B.: per E-Mail oder direkt vor Ort, kann die Zahlung der Kursgebühr innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsabschluss per Überweisung auf das Konto der Skischule Innsbruck oder bar vor Ort erfolgen; sie hat aber jedenfalls vor Kursbeginn bei der Skischule Innsbruck einzulangen. Sämtliche Spesen – insbesondere Bankspesen – in Verbindung mit der Bezahlung des bei der Skischule Innsbruck gebuchten Kurses gehen ausschließlich zu Lasten des Kunden.

5.6. Der Kunde kann nur mit solchen Gegenforderungen aufrechnen, die rechtskräftig gerichtlich festgestellt oder von der Skischule Innsbruck ausdrücklich anerkannt worden sind sowie im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Skischule Innsbruck. Gesetzliche Zurückbehaltungsrechte werden von diesem Vertragspunkt nicht berührt.

5.7. Zahlungsverzug tritt ohne weitere Mitteilung der Skischule Innsbruck ein. Für den Fall, dass der Kunde mit einer Zahlung in Verzug gerät, ist die Skischule Innsbruck dazu berechtigt, die gesetzlichen Verzugszinsen und sämtliche zusätzlich anfallenden Kosten und Spesen, insbesondere Inkasso- oder Rechtsanwaltskosten, gegenüber dem Kunden zu verrechnen. Bei offenen Forderungen kann die Skischule Innsbruck vom Kunden getätigte Zahlungen ungeachtet einer allfälligen Widmung durch den Kunden beliebig auf dessen offene Forderungen anrechnen. Für den Fall der Nichtzahlung einer Forderung sind auch alle übrigen Forderungen gegen den Kunden sofort fällig.

5.8. Erfüllungsort ist für alle sowohl von der Skischule Innsbruck als auch dem Kunden zu erfüllenden Pflichten der Ort des Sitzes der Skischule Innsbruck.

6 Leistungserbringung

6.1. Der Kunde hat sich zur Leistungserbringung am Sammelplatz der Skischule Innsbruck oder an einem sonst von der Skischule Innsbruck bekannt gegebenen Ort im Skischulgebiet rechtzeitig vor Kursbeginn einzufinden.

6.2. Die Skischule Innsbruck behält sich das Recht vor, den Treffpunkt der Kurse kurzfristig zu ändern. In diesen Fällen werden die Kunden von der Skischule Innsbruck entsprechend informiert.

6.3. Die Skischule Innsbruck verpflichtet sich dazu, für die jeweilige Leistung qualifizierte Lehr- oder Kinderbetreuungspersonen einzusetzen.

6.4. Verkleinert sich die Gruppengröße bei einem laufenden Kurs oder wird bei Kursbeginn die nötige Mindestteilnehmeranzahl nicht erreicht, dann behält sich die Skischule Innsbruck das Recht vor, bestehende Gruppen zusammenzulegen oder von Beginn des Kurses an die Unterrichtsdauer wie folgt zu verkürzen (siehe Tabelle). Die Mitteilung dafür kann bis 15 Minuten vor Kursbeginn erfolgen.

Kinderkurse

Erwachsene | Snowboard

Halbtags

Ganztags

Minimum 4 Kinder

Minimum 3 Personen

2,5 h pro Tag

½ d + 1,5 h pro Tag

3 Kinder

2 Personen

2 h pro Tag

½ d + 5 h pro Woche

2 Kinder

 

1,5 h pro Tag

½ d + 3 h pro Woche

1 Kind

1 Person

1 h pro Tag

½ d + 1,5 h pro Woche

7 Haftungsbeschränkung

7.1. Im Zusammenhang mit den angebotenen Kursen wird seitens der Skischule Innsbruck keine Garantie für den Ausbildungserfolg der Kursteilnehmer übernommen.

7.2. Grundsätzlich haftet die Skischule Innsbruck nach den gesetzlichen Bestimmungen ausschließlich für Schäden, welche direkt mit der Tätigkeit der Skischule Innsbruck in Zusammenhang stehen und die vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurden. Eine entsprechende Haftpflichtversicherung besteht. Für abhanden gekommene Gegenstände wird keine wie immer geartete Haftung übernommen.

7.3. Die Skischule Innsbruck übernimmt keine Haftung für Schäden, die der Kunde während der Durchführung der vereinbarten Leistung ohne Verschulden der Skischule Innsbruck sich selbst oder anderen Personen zugefügt hat oder durch diese ihm zugefügt werden.

7.4. Unabhängig vom Verschulden haftet die Skischule Innsbruck nicht für entgangenen Gewinn, reine Vermögensschäden und Folgeschäden soweit diese das 3-fache Leistungsentgelt übersteigen.

7.5. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass das Nicht-Tragen eines Sturzhelmes im Falle von Verletzungen ein Mitverschulden des Kunden begründen kann, weshalb dem Kunden empfohlen wird, einen Sturzhelm sowie weitere für die jeweils gebuchte Leistung empfohlene Sicherheitsausrüstungen (z.B. Lawinenverschüttetensuch- gerät bei Fahrten im freien Gelände) zu tragen bzw. mitzuführen. Sturzhelme und Sicherheitsausrüstungen verringern in der Regel das Verletzungsrisiko.

7.6. Es wird ausdrücklich festgehalten, dass die Ausübung von Schneesport mit zahlreichen Risiken verbunden ist und insbesondere bei Touren oder Abfahrten im freien Gelände ein erhöhtes Risiko für Verletzungen oder sogar Tod, insbesondere auch durch Lawinen besteht, das nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann.

7.7. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass eine Rettung von Pisten oder im freien Gelände oftmals mit hohen Kosten verbunden ist. Dem Kunden wird deshalb empfohlen, eine entsprechende Versicherung abzuschließen, zumal die Skischule Innsbruck nicht für Bergungs- und Flugrettungskosten haftet, es sei denn, die Skischule Innsbruck oder eine ihr zurechenbare Person hat diese Bergungs- und/oder Flugrettungskosten durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten verursacht.

8 Pflichten des Kunden

8.1. Der Kunde hat die Skischule Innsbruck über seine Fähigkeiten und Erfahrungen in der jeweils gebuchten Schneesportart wahrheitsgemäß und umfassend aufzuklären sowie selbständig für eine dem Stand der Skitechnik und den äußeren Bedingungen entsprechende Ausrüstung Sorge zu tragen.

8.2. Der Kunde hat der Skischule Innsbruck vor Kursbeginn über allfällige gesundheitliche Beeinträchtigungen zu berichten.

8.3. Vor Beginn des Unterrichts hat der Kunde selbständig die Überprüfung seiner Skiausrüstung (insbesondere Skibindung) durch einen Fachbetrieb zu veranlassen. Eine Kontrolle seitens der Skischule Innsbruck erfolgt nicht.

8.4. Anweisungen der Skischule Innsbruck, der Lehrkräfte und der Betreuungspersonen hat der Kunde zu befolgen. Missachtungen von Anweisungen und Ermahnungen berechtigen die Skischule Innsbruck umgehend zur Vertragsauflösung. Dies gilt auch, wenn Kunden ein ungebührliches Verhalten, insbesondere gegenüber anderen Kursteilnehmern, an den Tag legen. Weiters ist die Skischule Innsbruck dazu berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn die Teilnahme an Kursen von Seiten des Kunden unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss erfolgt.

8.5. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass die Ausübung des Skisportes mit zahlreichen Gefahren verbunden ist und insbesondere bei Fahrten in freiem Gelände die Möglichkeit besteht, dass der Kunde in Bergnot geraten kann. Der Kunde nimmt des Weiteren zur Kenntnis, dass eine Bergung, insbesondere durch die Flug- und Bergrettung, zu hohen Kosten führen kann. Dem Kunden wird empfohlen, eine entsprechende Versicherung (insbesondere zum Ersatz von Bergungs- und Flugrettungskosten) abzuschließen, zumal die Skischule Innsbruck nicht für derartige Bergungs- und Flugrettungskosten haftet, es sei denn, die Skischule Innsbruck hat diese Bergungs- und/oder Flugrettungskosten durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten der Skischule Innsbruck, deren gesetzlichen Vertretern oder deren Erfüllungsgehilfen verursacht. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass das Nicht-Tragen eines Sturzhelmes im Falle von Verletzungen ein Mitverschulden des Kunden begründen kann, weshalb dem Kunden empfohlen wird, einen Sturzhelm sowie weitere für die jeweils gebuchte Leistung empfohlene Sicherheitsausrüstungen zu tragen bzw. mit sich zu führen.

9 Datenschutzerklärung

9.1. Die Skischule Innsbruck bekennt sich zum umfassenden Datenschutz und verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden nur auf die Art und Weise, wie dies zur Erfüllung der gebuchten Dienstleistung unbedingt nötig ist. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass die von ihm übermittelten personenbezogenen Daten (Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Wohnadresse, Sprache, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Kreditkartendaten) von der Skischule Innsbruck für die Abwicklung und Durchführung des Vertragsverhältnisses zwischen der Skischule Innsbruck und dem Kunden verarbeitet, gespeichert und an Dienstleister bzw. Erfüllungsgehilfen übermittelt werden dürfen. Der Kunde ist ausdrücklich damit einverstanden, dass die Skischule Innsbruck sowie die Partnerfirma INNTOUR active holidays per E-Mail, insbesondere in Form eines Newsletters, mit dem Kunden Kontakt aufnehmen kann, um diesen über neue und bestehende Dienstleistungen der Skischule Innsbruck und der Firma INNTOUR active holidays zu informieren. Er erklärt sich des Weiteren damit einverstanden, dass aufgenommene Fotos/Videos zur internen Weiterbildung, in sozialen Medien, in Print-Werbemitteln und auf der Homepage der Skischule Innsbruck publiziert werden dürfen. Der Kunde kann diese Zustimmung jederzeit unkompliziert per E-Mail, per Post oder telefonisch widerrufen.

10 Sonstige Bestimmungen

10.1. Mündliche Nebenabreden zu diesen AGB bestehen nicht. Nebenabreden welcher Art auch immer, Änderungen oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für das Abgehen von diesem Schriftformerfordernis.

10.2. Für sämtliche Streitigkeiten aus Rechtsgeschäften, denen diese AGB zugrunde liegen, gilt die Anwendbarkeit des materiellen österreichischen Rechts, unter Ausschluss des österreichischen internationalen Privatrechts, als vereinbart.

10.3. Wenn der Kunde Unternehmer oder Konsument mit Wohnsitz außerhalb des Geltungsbereiches der EuGVVO (Verordnung Nr. 1215/2012 des Europäischen Parlaments und Rates vom 12.12.2012) oder des Lugano-Übereinkommens (Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Ent-scheidungen in Zivil- und Handelssachen, geschlossen in Lugano am 16. September 1988) ist (das sind alle Länder mit Ausnahme der EU-Mitgliedsstaaten, der Schweiz, Norwegen und Island), wird für alle Rechtsstreitigkeiten aus oder in Zusammenhang mit diesen AGB und/oder Verträgen zwischen der Skischule Innsbruck und dem Kunden über die Erbringung von Skischul-Dienstleistungen das sachlich und örtlich zuständige Gericht am Sitz der Skischule Innsbruck als ausschließlich zuständiges Gericht vereinbart.

10.4. Soweit der Kunde Konsument mit Wohnsitz innerhalb der EU oder des Geltungsbereiches des Lugano Übereinkommens ist, gelten die gesetzlichen Bestimmungen über die Gerichtszuständigkeit.

10.5. Sofern eine oder mehrere der Bestimmungen dieser AGB nichtig ist/sind, gelten zwischen der Skischule Innsbruck und dem Kunden ausdrücklich solche rechtswirksamen Bestimmungen als vereinbart, welche dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommen. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen wird durch eine nichtige Bestimmung nicht berührt.

10.6. Sämtliche Rechte und Pflichten aus diesen AGB gehen auf allfällige Rechtsnachfolger der Skischule Innsbruck über.

Stand: September 2020

Anfrage en