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Die Anfangszeit der Nordkettenbahn

Am 8. Juli 1928 wurden die ersten Passagiere mit der neu errichteten Nordkettenbahn auf die Seegrube befördert. Am 21. Juli 1928 war auch die zweite Sektion auf das Hafelekar betriebsbereit.

Von der Bahn auf das Hafelekar erhoffte man eine Belebung des Fremdenverkehrs und eine Verbesserung des Freizeitangebotes für die heimische Bevölkerung. 1927 zählte Innsbruck 60.000 Einwohner und knapp 320.000 Gäste. Ein Gutteil davon nahm die Bahn begeistert an. Die Bahn war für sich genommen schon einen Ausflug wert. Zudem bot sie eine große Hilfe für Bergsteiger. Viele der unzugänglichen Gipfel der ersten und zweiten Karwendelketten konnten nun an einem Tag erklommen werden.

Ungefähr zeitgleich mit dem Bau der Bahn kam das Skifahren langsam in Mode. 1937 wurde eine Sprungschanze und eine Zusteigestelle für die Skifahrer bei der "Dreier Stütze" errichtet. 1947 wurde der erste Lift auf der Seegrube gebaut, der 80.000 Personen pro Wintersaison beförderte. 1949 kam der Frau-Hitt-Warte-Lift dazu. Das Ski- und Snowboard Gebiet auf der Nordkette ist auch heute noch ein In-Treffpunkt für die Innsbrucker. In den ersten 25 Jahren des Bestehens der Nordkettenbahn wurden 10,2 Mio Personen befödert.
In den Sommermonaten hatten sich oft stundenlange Wartezeiten für die Auffahrt ergeben, im Winter wurden an den Hochsaisonstagen zwei Tage im voraus Platzkarten vergeben!

Gründung der Innsbrucker Skischule 1928 durch Ossi Schmidhuber

Unterstützung für sein Vorhaben fand Ossi Schmidhuber bei Karl Hagspiel und Luis Gerold. Die Innsbrucker Bürger brachten dieser Idee wenig Verständnis entgegen und meinten die Drei seien völlig verrückt! Das Gelände auf der Seegrube sei zum Skilaufen viel zu schwierig und außerdem gefährlich. Die Skeptiker behielten unrecht!

Die Schule von Ossi Schmidhuber brachte auch einige Weltklasseskifahrer hervor: die zweifache Weltmeisterin Dagmar Rom, Weltmeister Egon Schöpf sowie die Geschwister Proxauf. Im Sommer war Ossi Schmidhuber einer der bekanntesten Bergführer. Unter anderen führte er die Königin von Holland und Prinz Bernhard ins Gebirge. Nebenbei wirkte er auch noch in einigen Heimatfilmen (Geier Walli,...) mit.

Auch für den Wanderwegebau hat sich Ossi Schmidhuber eingesetzt. Der Steig zum Frau-Hitt-Sattel und weiter zum Solsteinhaus ist nach ihm benannt!

Einer seiner beliebten Sprüche war:"So isch des bei uns. Do kennen mir nix!"

1966 Übergabe der Leitung

Ossi Schmidbauer geht in den Ruhestand. Schorsch Moser führte und leitete von nun an die Skischule mit größter Begeisterung und betreute auch den Nachwuchs des Skiklubs Seegrube. Er war auch der Initiator des Innsbrucker Touristen-Skibusses für die diversen Skigebiete rund um Innsbruck.

1982 wurde Peppi Pittl neuer Skischulleiter

Unter ihm wurde das Skischulgeschäft mit den Amerikanern und Japanern neu belebt. Zur Optimierung der Übungsmöglichkeiten für den heimischen Skinachwuchs errichtete er ein Kinderübungsgelände mit "Babylift" auf der Gramartwiese.
Weger anderwertiger beruflicher Überlastung übergab Peppi Pittl die Skischule ...

1994 an Bernhard Schlechter

Da sich das Snowboarden immer größerer Beliebtheit erfreute, wurde auch der Lehrbetrieb auf Snowboard Unterricht ausgeweitet und eine Umbenennung der Skischule zu Ski & Snowboardschule Innsbruck vorgenommen. Aufgrund gelegentlichen Schneemangels auf der Gramartwiese kam es 1999 zur Verlegung des Kinderübungsliftes auf die Seegrube.

Seit 2006....

...wird die Ski- & Snowboardschule Innsbruck als Gesellschaft nach bürgerlichem Recht von Bernhard Schlechter und Michael Bär geführt!

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